Bitter Melon

Die Bittermelone, auch Bittergurke, Balsambirne oder -apfel genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Die tropischen Gemüsefrüchte sind ein seit Jahrhunderten in vielen Ländern und besonders im asiatischen Raum beliebtes Lebens- und Heilmittel.

Für den Anbau der Bittermelone sind fruchtbare Böden mit gutem Wasserhaltevermögen am besten geeignet. Die Pflanzen werden häufig an Spalieren gezogen. Etwa fünf Wochen nach Aussaat beginnt die Blütezeit. Je nach Sorte können die unreifen Früchte ein bis drei Wochen später geerntet werden. Krankheiten und Schädlinge sind wohl aufgrund der vielen giftigen Inhaltsstoffe selten.

Bittergurken können geschmort, gebraten, gekocht und beliebig gefüllt werden. Mark und Kerne sind im Übrigen ebenfalls essbar. Die Kerne werden in einigen Teilen Asiens als Gewürz verwendet.

Beim Kauf von frischen Bittergurken sollte man darauf achten, dass man feste Früchte auswählt. Feste Früchte sind noch unreif und daher nicht ganz so bitter. Vor der Zubereitung wird nach dem Entfernen der Samen das Fruchtfleisch in dünne Scheiben geschnitten und mit Salz eingerieben, um Bitterstoffe zu reduzieren. In Indien, besonders in Bengalen, gilt sie als appetitanregend und wird häufig als Vorspeise gereicht.

Blätter, Früchte, Samen und Samenöl werden in der traditionellen Medizin verwendet. Der Bitterstoff der Gurke soll sich positiv auf die Blutgefäße, Schleimhäute des Verdauungssystems auswirken.

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