Fresh Wasabi

Der japanische Meerrettich – v.a. als frisches Rhizom – ist scharf und teuer (20 australische Dollar sind rund 13 Euro).

Dieser Wasabi hat denn auch reichlich wenig mit dem zu tun, was in den handelsüblichen Wasabi-Pasten enthalten ist: Der Billig-Mix besteht oft aus grün gefärbtem Kren und Senf – Japaner sagen dazu „Seiyo Wasabi„, im Gegensatz zu „Hon Wasabi„, den es als frische Knolle, Paste oder aber als Pulver gibt.

Wasabi gehört zu den Kreuzblütengewächsen. Die zartgrünen Rhizome des Wasabia japonica brauchen zwischen 18 und 24 Monaten (2Jahre!!), bis sich der Wurzelstock so entwickelt hat, dass man ihn essen kann. Die  Pflanze mag es nicht zu hell und nicht zu dunkel, nicht zu feucht und nicht zu trocken, nicht zu warm und nicht zu kalt.

Dabei geben die frisch geriebenen Rhizome nicht nur eine interessante Schärfe etwa zu Sushi-Gerichten ab – sie sind auch sehr gesund und regen die Verdauung an, wirken harntreibend und antibakteriell. Auch die Blätter der Wasabi-Pflanze können gegessen werden. Sie sind herzförmig und werden sehr groß – fein geschnitten, verfeinert das Grün etwa Salate und gibt ihnen einen leicht scharfen Geschmack.

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