The GREAT ocean road

1919 wurde von der australischen Regierung die Entscheidung getroffen von Torquay bis Port Fairy – rund 250 km – die bekannteste Touristenstrasse Australiens zu bauen – the Great Ocean Road. Davor waren die an der Küste gelegenen kolonialen Städte vor allem mit dem Schiff zu erreichen. Der Bau der Strasse, die wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beitrug, gelang vor allem dank der Mobilisierung tausender Soldaten, die nach dem ersten Weltkrieg während 15 Jahren an dieser Strecke arbeiteten, in dessen Genuss heute vor allem die Touristen und die Surfer (z.B. Bells Beach, wo seit Jahren eine der ältesten Surfwettbewerbe der Welt stattfindet) fallen.

Die Küste ist zudem z.T. geschützt: „All marine life, habitat and artefacts are protected. Penalities apply for any removal or interference.“ Auch werden Besucher aufgefordert „old fishing line“ in einen Mini-Abfall-Behälter zu werfen…

Die Landschaft ist denn auch sehr abwechselnd von Steilküstenausblicken auf das Meer, durch Eukalyptus- und Farnwälder, gewelltem Weideland mit Kühen und Schafsherden bestückt – hin zum Crescendo der Küstenstrasse: den sogenannten ikonografischen „12 Aposteln“. Diese Felsen, geformt durch die Meeresbrandung und den Wind, haben das Bild von Australien geprägt wie kaum ein anderes und auch wenn es keine 12 mehr sind, sondern vielleicht nur noch 9 erfüllen sie ihren Zweck: Viele Touristen in diese entlegene Region zu ziehen, die sich sogar per Hubschrauber die Naturskulpturen anschauen können. Hinweisschilder sind denn auch immer zweisprachig verfasst : auf Englisch und Chinesisch.

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