Beach Flags

Beach Flags“ – von dieser Sportart hatte ich bisher noch nichts gehört und kurios anzusehen ist sie allemal – aber eigentlich hat das Ganze einen ernsten Hintergrund.  Durch Zufall bin ich denn heute auch auf die „Lifesaving World Championships 2018“ (!) in Glenelg gestossen. Das „Beach Flagging“ wird v.a. von RettungsschwimmerInnen praktiziert und zwar geht es darum Reflexe und Schnelligkeit (für den Notfall) zu trainieren… Bei Wettkämpfen – die meistens am Strand stattfinden – gewinnt der/diejenige, der/die die Unebenheiten des Strandes am schnellsten überwinden kann, um eine der wenigen Flaggen im Zielbereich zu erbeuten.

Der Wettkampf beginnt, indem sich die TeilnehmerInnen – ja auch FRAUEN! – rund 20 Meter entfernt (in entgegengesetzter Richtung zum Ziel) flach auf den Bauch legen, den Kopf auf die gekreuzten Armen aufgestützt. Auf ein Startzeichen hin, geht es darum, so schnell wie möglich aufzuspringen, sich umzudrehen und zum 20 Meter entferten Ziel zu sprinten, um sich eine der wenigen Flaggen zu greifen. Ausgeschieden wird der-/diejenige, der/die kein Fähnchen greifen konnte. Die altmodischen Stoffmützchen – die anscheinend auch im Alltag beim Baywatchen getragen werden – dienen der Ortung in den Wellen und der doch oft sehr starken Strömung. Das Baywatchen wird in Australien grösstenteils von Freiwilligen getätigt, die wohl leider – aufgrund der Unvorsicht vieler Touristen – recht oft zum Einsatz kommen.

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