Neue Kulturen…

Cos Romaine

Fast jeden Tag kommen sie auf den Tisch: Frische Salatblätter der Sorte „Cos Romaine“ oder einfach auch Römersalat oder Romana-Salat genannt. Der knackige Salat mit seinen kräftig grünen gewellten Blättern kann bis zu 300 gr schwer werden und ist recht hitzeunempfindlich. Besonders die zarten inneren Blätter werden frisch verwendet, sie können aber auch als Gemüse gedünstet oder als Salathälften kurz auf dem Grill gegart werden.

Zitronenstrauch

Der Zitronenstrauch (Aloysia citrodora), auch Zitronenverbene genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Der Zitronenstrauch kann als ausdauernder laubabwerfender Strauch Wuchshöhen von rund 2 Metern erreichen. Zitronenverbenen enthalten in allen Pflanzenteilen verschiedene ätherische Oele, deren feiner, frischer Duft an Zitronen erinnert.

Der Zitronenstrauch findet vielseitige Verwendung, nicht nur als Zier- und Duftpflanze für Insekten im Garten. Die Brookman’s verwenden den Zitronenstrauch mit Vorliebe um einen aromatischen Kräutertee herzustellen, die Blätter können auch als Zugabe für herzhafte Salate oder Süsspeisen verwendet werden. Zitronenverbenen sind appetitanregend und helfen so gegen Verdauungsbeschwerden.

Icecream-Fruit

Casimiroa edulis„, „White sapote“  oder einfach „Icecream-fruit“ heisst diese grüne Frucht. Sie ist recht schwer im Obsthandel zu bekommen.

Das körnige, helle Fruchtfleisch erinnert an eine Kombination aus Karamel und Avokado, die Schale ist nicht essbar. Zudem befinden sich im Innern der Früchte eindrucksvolle Samen, die leicht zu entfernen sind.

Die Pflanze gedeiht in wärmeren Gegenden, bei der Casimiroa edulis handelt es sich um eine selbstbefruchtende Pflanze, es ist für die Fruchtbildung also nur eine Pflanze erforderlich.

Johannisbrotbaum

Die reifen Carobschoten sind lecker zum Direktnaschen.

Meistens werden sie jedoch zur Weiterverarbeitung genutzt etwa um Schokolade herzustellen. Sie wachsen denn auch auf dem sogenannten Johannisbrotbaum (Der Johanniterorden soll an der Verbreitung des Johannisbrotbaumes beteiligt gewesen sein) auch Karubenbaum oder Karobbaum genannt.

Der Johannisbrotbaum ist ein äußerst hitze- und trockenresistenter (toleriert hohen Salzgehalt und sehr anspruchslos), immergrüner Baum, der Wuchshöhen von 10 bis 20 Metern erreicht. Frost jedoch verträgt der Baum nicht. Wie die meisten Hülsenfrüchtler gehen die Wurzelknöllchen des Johannisbrotbaums eine Symbiose mit stickstoffixierenden Bakterien ein und tragen dadurch zur Fruchtbarkeit des Bodens bei.

Die ledrigen Laubblätter verhindern, dass gespeichertes Wasser schnell verdunstet. Ungefähr sechs Jahre nach der Keimung blüht ein Exemplar zum ersten Mal. Die Blütezeit reicht von September bis November. Die unscheinbaren Blüten brechen im Herbst hervor und die daraus sich entwickelnden anfangs grünlichen und bei Reife braunen Hülsenfrüchte sind etwa 10 bis 30 Zentimeter lang, meist gebogen, mit ledriger Schale. Die Hülsenfrüchte werden knapp ein Jahr nach der Befruchtung reif und können über Monate am Baum hängen bleiben.

Die nahrhafte Hülsenfrucht wird in ländlichen Gegenden frisch oder getrocknet verzehrt, zu Saft (Kaftan) gepresst, zu Sirup verarbeitet oder zu alkoholischen Getränken vergoren. Auch Honig wird aus dem Johannisbrot gewonnen. Das Fruchtfleisch wird zu Carobpulver vermahlen, das Kakaopulver ähnlich, aber nicht so bitter ist.

Maulbeerbaum

„Shatoot Mulberries“ heisst diese längliche, sehr leckere Maulbeerenart.

Der Maulbeerbaum (Morus) gehört wie die Feigen zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). Maulbeeren waren schon zu Zeiten der Römer in allen wärmeren Regionen Europas verbreitet, die sich klimatisch auch zum Weinbau eignen.

Maulbeeren sind sommergrüne Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von 6 bis 15 Meter erreichen. Die grünen Blätter der Weißen Maulbeere dienen noch heute der Zucht des Seidenspinners. Die Blätter werden auch in Form eines Teeaufgusses zur Behandlung von Blasen- und Harnwegsentzündung angewandt. Das Holz der Weißen Maulbeere wird als hart, dauerhaft hochgeschätzt. Es dient etwa zur Herstellung von hochwertigen Musikinstrumenten oder zu handgeschöpften Papieren weiterverarbeitet. Bekannt ist Kōzo – das sogenannte Japanpapier aus den Fasern des Papiermaulbeerbaumes.

Das Aussehen der Früchte erinnert in der Form an längliche Brombeeren, die Farbe reicht von cremefarben über rot bis zu schwarz. Maulbeerfrüchte sind sehr süß und saftig. Die Früchte am Baum reifen nach und nach im Laufe mehrerer Wochen und können daher nicht gleichzeitig abgeerntet werden. Die getrocknete Maulbeere oder auch der Maulbeersaft erlangen langsam grössere Beliebtheit. Aufgrund ihrer schnellen Verderblichkeit sind die Früchte frisch nur sehr schwer zu vermarkten.

Chinesische Dattel

Die Chinesische Jujube, auch Chinesische oder Rote Dattel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzdorngewächse. Sie stammt aus China – seit über 2500 Jahren wird sie dort kultiviert – heute findet sie sich weltweit – auch auf der Food-Forest. Es gibt mehr als 400 Arten, die Pflanze ist recht resistent, verträgt viel Hitze und wenig Regenfall. Jedoch hat sie einen grossen Nachteil: Sie ist sehr invasiv und das sowohl durch ihr Wurzelwerk als auch durch ihre Samen, die gerne durch Vögel verbreitet werden. Weshalb man auf der Food Forest Farm versucht die chinesische Jujube mit einem afrikanischen Wurzelstock (weniger invasiv) oder die indische Jujube mit einem afrikanischen Wurzelstock zu veredeln.

Die Chinesische Jujube ist ein Baum, der Wuchshöhen bis zu 10 Meter erreicht, der Baum kann Dornen haben. Beliebt ist der Baum wegen seinen roten bis rot-purpurnen Steinfrüchten. Sie sind länglich bis schmal-eiförmig und maximal 3,5 Zentimeter lang. Einige Früchte schmecken besser frisch (Honey Jar oder Sugar Cane), andere getrocknet (Lang and Shanxi Li). Der Geschmack erinnert an Aepfel mit einem leicht saueren Beigeschmack. Auch Tee, Wein und Syrup werden aus den Früchten hergestellt.

Cherry Plum

Die Kirschpflaume, auch Myrobalane genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Rosengewächse. Die ursprüngliche Heimat der Kirschpflaume liegt im Balkan und Asien. Sie ist schon seit langer Zeit in Kultur. Besonders rotblättrige Zuchtformen werden überaus häufig in Gärten und Parks angepflanzt.

Die Kirschpflaume wächst als niedriger, breiter Baum oder Strauch und kann Wuchshöhen von fünf bis acht Meter erreichen. Die kugeligen Steinfrüchte weisen einen Durchmesser von etwa zwei bis drei Zentimeter auf. Die essbaren Früchte sind entweder gelb bis kirschrot oder blauviolett.

Jaboticaba-Baum

Echt cool anzusehen ist der Jaboticaba-Baum (Myrciaria cauliflora) auch Brasilianische Taubenbaum genannt – v.a. dann wenn er seine Früchte trägt, denn diese wachsen als schwarze Perlen am Baumstamm – weshalb die Pflanze auch Baumstammkirsche genannt wird. Die Sommerblüten sind klein, gelblich-weiß und entspringen direkt den Stämmen – der Botaniker nennt dieses im Pflanzenreich seltene Phänomen „Kauliflorie“. Die Blüten sind selbstfertil und werden von Bienen und anderen Insekten bestäubt.

Beheimatet ist er in Südamerika, aber er wird mittlerweile weltweit kultiviert. Jaboticabas wachsen buschig und vieltriebig heran. Das Wachstum ist jedoch sehr langsam.

Die rotschaligen Früchte erreichen 2-3 cm Durchmesser und stehen zu Zweit bis Viert in Trauben beisammen. Das saftige, cremefarbene Fruchtfleisch hat einen angenehmen, säuerlich-süßen Geschmack.

Bitterorange

Die „Bitter Orange“, „Sevilla Orange“ oder in unseren Breitengraden auch Pomeranze genannt, ist köstlich um Marmelade zu machen. Auch auf der Food-Forest befinden sich einige Zitrusbäume. Die Frucht ist orangenähnlich – aber wie der Name verrät – bitter und kleiner. Angenommen wird dass ihr Ursprung sich in den Gebirgsregionen Chinas befindet. Die Pomeranze kam bereits im Mittelalter nach Europa.

Die Bitterorange wächst als immergrüner, bis zehn Meter großer  Baum mit einer runden Krone. Die Zweige sind in den Blattachseln mit Dornen besetzt, die meist dünn und kurz sind. Die weißen Blüten duften stark. Die Früchte sind rundlich, die Schale ist dicker und unebener als die der Orange.

Aus der äußeren Fruchtschale wird Orangeat und aus der gesamten Frucht Marmelade hergestellt, wobei die äußere Fruchtschale zerkleinert dem Gelee beigegeben wird. Die Pomeranze liefert auch der  Parfümerie wichtige Duftbausteine.

Kaffir Lime Leaf

…oder Kaffernlimetten ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Zitruspflanzen. Sie dient als Gewürz- und Heilpflanze. Bei den Brookman’s wird sie gerne zum Curry zugegeben – ein Gedicht!

Die Kaffernlimette stammt aus dem tropischen Asien. Es ist ein kleinwüchsiger Baum mit Dornen an den Zweigen. Die Blätter sind mit einer Wachsschicht überzogen.

In der Küche verwendet man zumeist die frischen Blätter. Man kann sie, ähnlich wie europäische Lorbeerblätter, in soßigen oder suppenartigen Speisen mitkochen lassen, wobei sie ein pikant-zitronenartiges Aroma haben…

Currybaum

Der Currybaum ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rautengewächse gehört. Die Blätter dieser in Asien beheimateten Art – „Curryblatt“ verweist auf die Verwendung der Blätter in Curry-Gerichten – hat jedoch nichts mit dem Currypulver zu tun.

Da die Blätter dünn sind, brauchen sie nicht aus dem fertigen Gericht entfernt zu werden, sondern werden mitgegessen. Im Ayurveda der traditionellen indischen Naturmedizin, finden die Blätter, die Rinde, die Wurzel und die Früchte des Currybaumes Verwendung.

Der Currybaum wächst als Baum oder Strauch und erreicht Wuchshöhen von 4 bis 6 m.

Zitronengrass

Das Zitronengras, auch Lemongras genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der  Süssgräser (Poaceae). Die Pflanze liebt es warm, feucht sowie volle Sonneneinstrahlung.

Das schilfartige Zitronengras wächst als immergrüne, ausdauernde Pflanze mit robusten Halmen, die Wuchshöhen von 1 bis zu 2 Meter erreichen können. Sie lässt sich vegetativ vermehren. Ihre Laubblätter entwickeln einen aromatischen Duft.

Insbesondere die saftigen Halme und die Basis der Blätter, werden in der Küche als Gewürz oder auch für die Zubereitung durstlöschender Teegetränke verwendet. Die Stiele werden weich geklopft, bevor sie mit kochendem Wasser überbrüht werden, damit sich die ätherischen Öle besonders gut lösen. Lemongras wird auch in Backwaren und in Konfekt verarbeitet sowie as Duftstoff in Parfums oder Kosmetika.

Vietnamese Mint

Koriander kennen wir alle. Kennen Sie aber auch den Vietnamesischen Koriander – oder wie er in Austraien genannt wird: „Vietnamese Mint“?

 

Bei dieser Gewürzpflanze handelt es sich um eine echte Rarität. Er schmeckt nach Koriander in abgemilderter Form und leicht nach Pfeffer. Gerichte bekommen somit also das gewisse Etwas. Sie können ihn zum Aufpeppen von Salaten, asiatischen Gerichten oder Fisch- und Fleischspeisen verwenden.

Die Pflanze stammt ursprünglich aus tropischen Gebieten und mag deshalb bevorzugt viel Licht und Wärme.

Echter Kapernstrauch

Der Echte Kapernstrauch ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kaperngewächse (Capparaceae). Auch bei den Brookman’s befinden sich deren Exemplare einige hinterm Haus.

Die erbsengroßen Blütenknospen wachsen an Stielen aus den Blattachsen der Zweige. Die zarten, weiß-violetten, wunderschönen Blüten öffnen sich nur einmal für kurze Zeit von morgens bis mittags. Die geschlossenen Knospen oder Kapern (dritte Bild) werden von Hand geerntet und sind roh ungenießbar, meist werden sie in Salzlake oder Essig eingelegt. Seit der Antike werden Kapern als pikante Kochzutat verwendet, galten aber auch als Heilmittel.

Verwendet werden können auch die Kapernfrüchte nach der Blüte (Bildmitte) – die rund 2 Zentimeter gross sind. Sie werden wie die Knospen in Essig oder Öl eingelegt.

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