Aller guten Dinge sind zwei

Wegen technischer Schwierigkeiten wurde gestern der Flug von 17.00 von Adelaide nach Sydney mit Tigerair vor dem Take-off abgebrochen und alle Passagiere mussten wieder zurück ins Flughafengebäude. Nach 5 Wartestunden war denn endlich klar, dass das Flugzeug nicht zu reparieren war und die Passagiere wurden mit vagen Versprechen abgespeist.

Tigerair:

  • sicher verantwortungsvoll und gut den Flug abzubrechen – aufgrund technischer Schwierigkeiten
  • aber schlechte Kundeninfo über Flugrechte
  • keine Uebernachtung oder Verpflegung

Da es schon spät war (ich konnte noch einen Ersatzflug für 6.00 Uhr am nächsten Morgen buchen – und hoffe wenigstens auf eine Rückzahlung des Flugtickets), lohnte sich eine Hotelübernachtung nicht mehr und so blieb ich im Flughafen. Dieser wurde denn auch ab 24.00 dicht gemacht.

Schon ein tolles Erlebnis – fast alleine mit ein paar weiteren Fluggästen und ein wenig Security – im Fluggebäude eingesperrt zu sein: Leere Gänge, gleissendes Neonlicht und nur das Flap-Flap der Rolltreppen…

Und nach einer anstrengenden Nacht – wie sollte es anders sein – wurde nun auch der Flug mit Virgin Airlines, der für 6.00 Uhr vorgesehen war, gecancelt.. Aller guten Dinge sind manchmal denn auch zwei.. Grund: In Sydney gäbe es keinen Slot für die Landung.

Virgin-Arlines:

  • Umbuchung auf 9.00 Uhr
  • Für die Verspätung von einigen Stunden gibt es keine Entschädigung

Viel Zeit bleibt da, um die Flughafen-Technik zu erkunden… Und hier gibt es denn auch einige Highlights zu verzeichnen:

Check-In der Koffer bitte selber machen. Wie in so vielen Service-Bereichen wird die Dienstleistung immer teurer – obwohl man den Service nun selber erledigen muss… (und weniger Menschen eine Arbeit finden): Koffer aufs Band stellen. Anhand vom Bar-Code wird an den Computerstationen die Kennzeichnung der Koffer ausgedruckt, die man an der Trageleiste festklebt.. fertig.

An dieser Frischwasser-Station kann man nicht nur sein Trinkwasser auffüllen, sondern erfährt zudem, dass man der 136.814te Reisende ist, der seine Flasche nachgefüllt und so Wegwerfplastik vermieden hat.

Was Flüssiges anbelangt sind die Kontrollen am Fughafen insgesamt sehr entspannt – so darf man bei Inlandsflügen seine Wasserflaschen oder sogar Weinflaschen im Handgepäck mitführen – sie müssen also vor dem Check-In nicht aussortiert werden….

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