Christchurch nach der Katastrophe

Noch heute stellt die Kathedrale in Christchurch ein Politikum da: Abreissen, aufbauen oder als Mahnmal stehen lassen?
Skateboarder aus Christchurch filmten unmittelbar nach dem Geschehen ihre Stadt….

Christchurch ist die grösste Stadt auf der Südinsel von Neuseeland, und der politische Hauptsitz der Region Canterbury. An der Küste gelegen, ist Stadt das Zuhause von rund 405.000 Bewohnern. Und eine Stadt die die letzten 8 Jahre auf dem Reissbrett neu entworfen wurde, nachdem mehrere Erdbeben grösse Teile zerstört hatten: Denn Christchurch liegt an der Schnittstelle zwischen australischer und pazifischer Erdplatte.

Am 4. Sepember 2010 um 4.30 Uhr in den Morgenstunden bebte das erste Mal die Erde, 40 Sekunden lang – rund 45 km westlich von Christchurch: 7,1 misst die Richterskala. Sofort wird der Ausnahmezustand ausgerufen, grosse Schäden entstanden vor allem an der Infrastruktur und an Häusern, niemand starb…

In den folgenden Tagen kam es zu Nachbeben – so auch am 8. September 2010 als die „Three Boys Brewery“ gerade den Brauprozess wieder in Gang gesetzt hatte. Es kam zu einem Stromausfall für rund 45 Minuten – das Bier wurde dadurch stärker, da es weniger Wasser enthielt. Aus dem Notfall, versuchte die Brauerei, eine Tugend zu machen und brachte das Bier als Spezialausgabe heraus.

Am 22. Februar 2011 um 12.51 Uhr Mittags bebte die Erde erneut: 6,3 wurden auf der Richterskala gemessen. Das Epizentrum befand sich dieses Mal nur 6,7 km südwestlich von Christchurch.

Und dieses Mal war es fatal: 185 Menschen starben, 7000 Menschen wurden verletzt. Der Nationale Notstand wurde für zehn Wochen ausgerufen; der Katastophenschutz, Polizei, Feuerwehrleute, Soldaten, zivile Hilfskäfte wurden aus dem ganzen Land und auch international hinzugezogen, Statiker und Versicherungsexperten waren vor Ort, um Verschüttete und Vermisste zu suchen, Gebäude zu sichern, Infrastrukturen wiederherzustellen, rsp. abzureissen..

Grosser Schaden hatte die Strasseninfrastruktur, die Wasserzufuhr, Abfluss und Stromzufuhr davongetragen.

2011 ging der Gemeinderat von Christchurch davon aus, dass 1.020 km Strassen neu gebaut werden müssten, rund 50 Prozent der Verkehrsinfrastruktur von Christchurch. 124 km zerstörte Wasserleitungen, viele zerstörte Wasserbehälter und Pumphäuser waren zu verzeichnen – so dass die Menschen nach dem Erdbeben Schlange stehen mussten um Wasser von Lastwagen zu beziehen. Das Wasser musste abgekocht werden. 300 km Abwassersysteme waren defekt und belasteten die umliegenden Flüsse. 50 Prozent der 190.000 Haushalte und Geschäfte waren ohne Strom noch Tage nach der Katastrophe … 42.000 chemische Toilettenhäuschen wurden aufgestellt.

Besonders belastend war für die Bevölkerung auch der Umstand, dass rund 115 Menschen im Canterbury Television Building starben. Dieses Gebäude war nach den ersten Erdbeben von 2010 von Verantwortlichen als sicher erklärt worden – noch heute sind hier Prozesse am Laufen.

Auch verloren in den folgenden Tagen und Wochen sehr viele Menschen ihre Häuser dadurch, dass der Untergrund sich durch die Erdbeben auflöste, im sogenannten „Process of Liquefaction“… Darauf hin wurden ganze Gegenden als „Red Zone“ deklariert, Häuser wurden abgerissen und es war fortan verboten hier zu bauen. Noch heute sieht man die Strassen und Strommasten mitten im Nichts, dort wo einmal Häuser, Nachbarn und Gemeinschaften waren. Von den 140.000 Häusern in den Vororten von Christchurch waren 51.000 Häuser durch Verflüssigung des Untergrundes zerstört, 15.000 konnten nicht mehr repariert werden. Diese Verflüssigung des Untergrundes konnte in dem Ausmass nirgends sonst bisher auf der Welt gemessen werden.

Viele Gebäude im Zentrum der Stadt – rund 80 Prozent der Gebäude – waren zerstört. Da in kurzer Zeit viel Schutt weggeräumt werden musste, entstanden grosse Abfallberge ausserhalb der Stadt…

Wichtig wurden für Christchurch fortan Schiffscontainer – nicht nur zum Aufbewahren von Eigentum und als provisorische Struktur für Geschäfte – die RE-Start-Shopping Area aus bunten Containern wurde auch zum Symbol der Zuversicht: Die Stadt brauchte dringend neue Besucher, Kunden, um finanziell wieder auf die Beine zu kommen.

Was für viele Menschen ein weiteres Trauma war – neben der unmittelbar erfahrenen Lebensbedrohung – war der Kampf mit Versicherungen, um Hab und Gut. Noch heute sind Prozesse am Laufen. Für die nationalen Versicherungen, die von heute auf morgen sehr viel Geld bereitstellen mussten, war das Ereignis von 2010 und 2011 ein Desaster.

So gibt es die EQC, die „New Zealand Earthquake Commission“ seit 1945. Vor 2010 arbeiteten 22 Angestete für die EQC – zwei Jahre später, in 2012, hatte die Versichrung 1.800 Angestellte um den Berg an Anträgen zu bewältigen.. Zwischen 2010 und 2011 erhielt die EQC fast 470.000 Anträge auf Versicherung. .. Sieben Jahre nach dem Erdbeben von 2010 hatte die EQC bereits 9,8 Billionen NZ Dollar an Entschädigung ausbezahlt… Für viele Menschen dennoch zu wenig, um das Verlorene zu ersetzen.

Mit neuen Methoden wurde seither versucht den Untergrund zu stabilisieren, auch wurden neue Gebäude mittels einer erdbebensicheren Statik errichtet.

Für viele Menschen waren nicht nur die Nachbeben schwer zu ertragen – auch der Umstand, dass kurz darauf sich die Katastrophe von Fukushima ereignete… Flugzeug fliegen ist für einige unmöglich geworden, da die Vibrationen, zu stark an die erlebten Existenzängste rühren…

Christchurch ist im Aufbau, entworfen am Reissbrett, die Menschen leben in einer neuen Stadt und müssen sich neu orientieren.. Die Gefahr, dass heute oder morgen die Erde erneut bebt oder ein Tsunami die Stadt bedroht, ist immer da.

In punkto Tsunami können sogar Erdbeben in Uebersee eine sehr grosse Gefahr darstellen, da die Kraft der Wellen mit der Distanz wächst..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

185 Menschen starben , 7000 menschen wurden verletzt

nationaleer notstand fèr 10 wochen , hilfskràfte soldaten versicerungsvfirmen statiker waren auf der stelle, um gebàuse zu sichern, vermisste und verschèttete personen zu bereien, wichtige dienste wieder herzustellen , polizei feuerwehrleute von vielen freuwilligenn unterstètzt und weltweite holfskraefze

grosser schaden strassen, wasser abfall dienseund elektrisch  – der council gin davon aus, dass 1.020 km strassen neu gebaut werden mèssten , rund 50 prozent der Strassen in cgristchurch

124 km zerstérte Wasserletungen., zerstérte Wasserbehlter und pumphàuser- z.t schlange stehen um Wasser von lastwagen zu beziehen., alles wasser musste gekocht werden.

300 km abwassersystem war zerstért znd belastete flèsse

50 prozent der 190.000 haushalte un geschàfte ohne strom Tage nach der katastrophe …

42.000 chemische toilettenhàuschen wurden aufgestellt.

christchurch skateboarders filmen sich und das zerstérte umfelt

 

 

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