Traditionelle Gerichte

Nabe-Soup

Eine Suppe mit frischem Gemüse, Tofu, Fischkuchen – gegart im Tontopf.

Jinenjo

Japaner haben einfach eine Vorliebe für klebriges, schleimiges Essen. Ob Natto, klebrige Meeresalgen Tororo Konbu – oder wie in diesem Fall die japanische Yamaimo Wurzel, Yamatoimo, Jinenjo auf Japanisch (Dioscorea japonica).

Diese Yamswurzel, die traditionell in den Bergen wuchs, wird in Japan gerne roh zubereitet. Dazu wird die Yamswurzel zu einem schleimigen Sud gerieben in den langsam gekochte Soja-Sauce gegeben wird. Gegessen wird der Yams-sud mit gekochtem Reis. Besser schmeckt allerdings die Resteverwertung, in der der Yamssud mit geriebenem Kohl, Eiern und Mehl als Kuchen in der Pfanne gebacken wird. Auch wenn die schleimige Konsistenz gewöhnungsbedürftig ist, ist die japanische Yamaimo-Wurzel eine wichtige Nahrungs- und Heilpflanze mit gesunden Fibern, Mineralien und Antioxidantien.

Goheimochi

Ein interessanter Snack ist Goheimochi. Auch hier steht am Ursprung gekochter Reis – wie der Name Mochi vermuten lässt – der in spezielle Formen gegeben wird, mit Chopsticks in der Mitte. Paralell dazu werden Nüsse gemahlen – ob Walnüsse oder Peanuts – die mit Zucker und Sojasosse gewürzt werden.

Die Mochi-Sticks, die mit der Nusspaste bestrichen wurden, werden über dem Feuer gebacken. Traditionell wurde Goheimochi im Frühling bei Tempeln angeboten, um für eine gute Ernte zu beten.

Tempura

Ein Klassiker der japanischen Küche ist Tempura: In flüssigen Teig getauchtes Gemüse und Shrimps, die anschliessend in Oel gebacken werden.

Zu unserer Freude benutzt unser Gastgeber auch allerlei wilde Kräuter. Alles Gemüse wird vorher mundgerecht geschnippelt, Tempuramehl und Wasser bildet die Backlösung.

Während das Gemüse im Fett gebacken wird, wird Daikonwurzel geraspelt, die später in die Sauce gegeben wird, in das das Gemüse getunkt wird. Die Sauce besteht denn auch aus 1/2 Tasse Mirin- or Sake-Sauce, 1/2 Tasse Tamari Soja Sauce, 1 Teelöffel Zucker.. Reis darf natürlich auch nicht fehlen.

 

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