Tempel, die Schlusslichter

Kinkaku-ji

Kinkaku-ji ist ein weiterer Tempel, der zum Weltkulturerbe gehört und zum dritten am meisten besichtigten Tempel von Kyoto zählt. Errichtet wurde er 1397 als Altersresidenz eines Shoguns und als Vorzeigeobjekt des Wohlstandes gegenüber dem Nachbarland China. Erst nach dem Tod des Shoguns wurde die Residenz zum Tempel umfunktioniert. Ueber die Jahrhunderte sind viele Gebäude der Tempelanlage verschwunden. Auch der Goldtempel wurde 1950 durch ein Feuer zerstört, jedoch wieder errichtet, mit Blattgold versehen und einem Phoenix auf der Spitze als Symbol der ewigen Wiederkehr. Damit der Tempel sich perfekt im Wasser spiegelt sind nur die obrigen Etagen vergoldet…

Daitoku-ji

Die Tempelanlage Daitoku-ji überrascht durch seine Grösse, gelegen inmitten von kleinen Gärten, überzeugt die anlage durch ihre meditative Stille – da sie von Touristen wenig angesteuert wird. Von den ursprünglich 60 Tempeln sind nur noch 22 übrig und nur einige sind dem Publikum zugänglich. Einfach und schön: Schlichte japanische Architektur mit einer Oeffnung hin zum Zen-Innengarten…

Fushimi-Inari

Der Inari-Kult wurde wohl um 711 durch eine koreanische Familie eingeführt. Die Tempelanlage wurde im 15. Jahrhundert erneut im Stil Momoyama errichtet. Es ist das Haupt-Shinto Heiligtum der Abzweigung Inari. Diese Anlage sticht vor allem durch seine vielen Fuchs-Steinfiguren hervor und durch die 5 Kilometer langen Galerien, die durch 30.000 rot angestrichene Torii gebildetet werden, die sich durch ein Waldgebiet einen Hügel hochschlängeln. Das Tor markiert denn auch im Shinto-Glauben die Trennung zwischen heiligem Ort und profaner Welt. Die Beschriftungen stehen denn auch nur auf einer Seite der Tore um sich an die Geister zu richten und nicht an die einfach Sterblichen. In der shintoistischen Religion ist der Fuchs Kitsune, der Beschützer der guten Ernte.

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