Nara und seine hungrigen Götterboten

Neben Kyoto kann man auch im rund 42 km südlich gelegenen Nara der Seele Japans auf die Spur begeben.

Nara mit seinen heute 400.000 Einwohnern gilt als Geburtsstätte der japanischen Kultur: Im 8. Jahrhundert war Nara während 74 Jahren Hauptstadt und Sitz des Kaisers und hat aus der damaligen Zeit noch die rechtwinklige Stadteinteilung sowie einge Tempel bewahrt, die heute zum Weltkulturerbe gehören.

Hier befindet sich der erste buddhistische Tempel des Landes – Gango-ji – und auch der grösste Holztempel der Welt – Todai-ji – mit einem riesigen Buddha aus Bronze sowie einem sehr sehenswerten Museum zur buddhistischen Kunst.

Insbesondere im Park von Nara und in den umliegenden Strassen tummeln sich die Rehe, die hier als Götterboten verehrt werden: Das Reh gilt im japanischen Glauben als Retter vor der Verzweiflung und Schlichter der Leidenschaften.

Rund 1200 Rehe geniessen hier ihre Freiheit und werden von den vielen Tourisen mit Cookies gefüttert, die vor Ort zu beziehen sind. Auch dienen sie als beliebtes Fotomotiv…

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