Tamarinde

Tamarinden auch Sauerdattel genannt sind braune Hülsenfrüchte. Die Früchte sind etwa 5 bis 20 cm lang, zimtfarben bis braun, im Inneren der Hülsen liegen die Samen, die von einem bräunlich-gelben, faserigen Fruchtmark eingehüllt sind. Das Fruchtfleisch der reifen Tamarinde schmeckt sehr sauer, aber interessant – die Früchte enthalten große Mengen an Weinsäure. Die Tamarinde ist reich an Antioxidantien, Mineralien, Magnesium, Calcium. Sie besitzt also viele Inhaltstoffe, die wichtig für das Immunsystem sind und bindet  Giftstoffe im Körper. Den Tamarinden wird eine antibakterielle Wirkung nachgesagt.

Von den vielen tropischen Obstbaumarten, ist der Tamarindenbaum, Brasilianisch „tamarindeiro“, am weitesten verbreitet. Die immergrüne Pflanze, die Höhen von bis zu 25 Metern erreichen kann, stammt an sich wohl ursprünglich aus Afrika. Da der Baum sehr langsam wächst, dauert es meist mehr als 10 Jahre, bis er Früchte trägt. Dafür entschädigt sein langes Leben: Alte Bäume von über 150 Jahren sind keine Seltenheit.

Reife Tamarindenfrüchte werden z.B. mit Chili als scharf schmeckendes Konfekt zubereitet, v.a. im asiatischen Raum auch gerne als Gewürze in Chutneys, Currys… Sie können auch als Saft zubereitet werden. Auch die Kerne der Tamarinde finden in der Küche Verwendung.

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